Technische Rarität am rauschenden Bach
Am Samstag, 18. April, öffnet sich im Birkenauer Tal bei Weinheim wieder die Untere Fuchsche Mühle für eine Führung
Ein Spaziergang durch das frühsommerliche Sechs-Mühlen-Tal bei Weinheim ist eine rasante Zeitreise. Kaum eine Strecke spannt so geschichtsträchtig den Bogen vom frühen Mittelalter bis zur modernen Wasserkraft-Technologie. Irgendwo am Zusammenfluss von Grundelbach und Weschnitz dürften sich im sechsten Jahrhundert die ersten Franken niedergelassen haben. Die Mühlen sind aber auch Industriedenkmäler einer Zeit, in der Müller wie Barone lebten und mächtige Männer des Fortschritts waren.Armin Krichbaum, einer der Nachfahren und bis heute Bewohner der „Unteren Fuchsschen Mühle“, öffnet sein historisches Zuhause am rauschen Bach der Weschnitz im Birkenauer Tal bei Weineim jetzt wieder am Samstag, 18. August, um den Besuchern echte Raritäten der Industriegeschichte vorzuführen, zum Beispiel eine Wasserturbine mit einem Deutz-Dieselmotor, beide aus dem Jahr 1937 und die in Deutschland einzige noch existierende Öl- Mühle in dieser Ausführung aus dem Jahr 1927. Armin Krichbaums kleines Technik-Mühlenmuseum ist wird an diesem Samstag um 14 Uhr für eine einstündige Führung geöffnet. Er selbst wird die Führung mit vielen Informationen gestalten.Treffpunkt ist direkt in der Birkenauer Talstraße 8, Untere Fuchssche Mühle. Dauer: Etwa eine Stunde, Kosten: 6 Euro pro Person. Nur mit Voranmeldung bei der Tourist Information. Der Besuch im Mühlenmuseum ist auch individuell für Gruppen buchbar.Voranmeldung bei der Stadt Weinheim Tourist-Information, Telefon 06201 / 82 610, E-Mail: tourismus@weinheim.de
