„Verstehen statt vermuten“

Ausbildung im Dialog – wie sich die Stadt Weinheim um die pädagogischen Fachkräfte kümmert
Landauf und landab werden pädagogische Fachkräfte für die Kitas, Krippen und Horte gesucht. Nach Weinheim kommen die jungen Erzieherinnen und Erzieher gerne – weil man sich hier besonders um sie kümmert. Als Auszubildende können sie an einem qualifizierten Schulungs- und Workshop-Programm teilnehmen. Wie jetzt im Alten Rathaus am Marktplatz. Dort leitete die Sozialpädagogin Kerstin Pulm ein Seminar mit dem Titel „Ausbildung im Dialog – verstehen statt vermuten“ für Auszubildende im Pädagogischen Bereich aber auch für die so genannten „Anleitungen“; so nennt man die Fachkräfte in den Einrichtungen, denen die Auszubildenden an die Seite gestellt werden. Aus der Praxis lernen, so heißt das Motto.Aber im Alltag ist zwischen den Anleitungen und ihren Schützlingen manchmal zu wenig Zeit für den persönlichen Austausch. Oft steht der Job mit seinen ganzen Herausforderungen im Vordergrund. Umso wichtiger: ein gemeinsamer Vormittag, in dem der eine verstehen lernt, was der andere tut und erwartet.Fast vier Stunden lang entdeckten sich die erfahrenen und angehenden Fachkräfte gegenseitig, lernten sich, besser zu verstehen und miteinander zu reden – statt nur zu vermuten. „Solche Projekte machen unseren Ausbildungs- und Bildungsstandort aus“, freute sich Katrin Reinhold, die ebenso wie Katharina Sauer Fachberaterin für das Pädagogische Fachpersonal im Weinheimer Amt für Bildung und Sport ist. Reinhold und Sauer organisierten das Seminar gemeinsam mit Natasa Castro Mateos, die im Personal- und Organisationsamt für die Auszubildenden zuständig ist.
